Ausstieg ohne EXIT? Ein Kommentar des Aktionskreis ehemaliger Rechtsextremisten/EXIT-Deutschland

Steven Hartung

Abstract


 Die Szene und damit all die Freunde zu verlassen, welche mit den Jahren zu einer Art Ersatzfamilie aufstiegen, fällt auch mit der Einsicht nicht leicht, dass die eigenen politischen Ziele nicht mehr mit denen der einstigen Glaubensgenossen übereinstimmen. Die Devise “du bist nichts, dein Volk ist alles” ist es, welche die Individualität des Einzelnen unter die – selbst erwählte – Doktrin der totalen Selbstaufopferung sublimiert. Ein Leben zwischen Demonstrationen und Abenden in kameradschaftlicher Runde verwehrt somit den Platz für Menschen, welche nicht das Kredo der eigenen Ansichten teilen. Daher ist der Bruch mit den politischen Idealen auch immer ein Bruch mit dem gesamten sozialen Umfeld. Ein Schritt, der das ganze Leben zum Besseren verändert, aber doch nicht leicht zu gehen ist.

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Schlagworte


Ausstieg; Aktionskreis ehemaliger Rechtsextremisten

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